Im Rahmen einer Masterarbeit an der Medical School Hamburg im Bereich Klinische Psychologie, Psychotherapie und Rechtspsychologie führen wir derzeit eine wissenschaftliche Studie mit dem Titel „Frauenfeindlichkeit und institutioneller Sexismus im forensischen Kontext“ durch.
In der Studie untersuchen wir, wie Frauenfeindlichkeit im forensischen Kontext aktuell operationalisiert, diagnostisch erfasst und im therapeutischen Prozess berücksichtigt wird. Ziel ist es, empirisch zu untersuchen, inwiefern Frauenfeindlichkeit als potenziell relevanter dynamischer Risikofaktor in der klinischen Praxis systematisch berücksichtigt wird.
Nutzen und potenzielle Risiken
Die Teilnahme ermöglicht eine wissenschaftlich fundierte Reflexion darüber, ob und wie Frauenfeindlichkeit derzeit in Diagnostik und Behandlung im forensischen Setting berücksichtigt wird und inwiefern institutionelle Rahmenbedingungen diesen Prozess beeinflussen. Die Ergebnisse können Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung diagnostischer und therapeutischer Prozesse sowie für die Qualitätssicherung im klinischen Alltag liefern.
Es erfolgt keine Aufwandsentschädigung. Die Teilnahme birgt keine bekannten Risiken über mögliche geringe emotionale Belastungen durch die Auseinandersetzung mit geschlechterbezogenen Themen hinaus. Interessierte Teilnehmende können nach Abschluss der Studie eine Zusammenfassung der Ergebnisse erhalten.
Da die Studie eine rechtspsychologische Fragestellung behandelt, wollte ich höflich anfragen, ob eine Veröffentlichung auf Ihrer Pinnwand für wissenschaftliche Studien möglich wäre.
Die Teilnahme richtet sich an Fachpersonen im forensischen Kontext, insbesondere an Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen, Gutachter:innen, Sozialarbeiter:innen, Pflegefachpersonen sowie ärztliches Personal. Die Teilnahme erfolgt anonym, freiwillig und dauert etwa 15 Minuten. Die Erhebung ist noch bis Ende Juli geplant.
Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben, die eine Identifikation der Teilnehmenden ermöglichen. Die Verarbeitung der Daten erfolgt unter Einhaltung der geltenden Datenschutzbestimmungen sowie wissenschaftlicher und ethischer Standards. Zu Beginn des Fragebogens wird allen Teilnehmenden eine ausführliche Datenschutzerklärung angezeigt, der aktiv zugestimmt werden muss.
Interessierte Teilnehmende können nach Abschluss der Studie eine Zusammenfassung der Ergebnisse erhalten.
Fragebogenlink: https://irogroup.qualtrics.com/jfe/form/SV_5bzwL6xhZqlXfyC
Ausführende Personen:
- Patrizia Maselkowski (patrizia.maselkowski@student.medicalschool-hamburg.de)
- Charlotte Josten (charlotte.josten@student.medicalschool-hamburg.de)
- Raquel Rautenstrauch (r.rautenstrauch@student.medicalschool-hamburg.de)
Betreuung der Studie:
Prof. Dr. Judith Iffland
Medical School Hamburg