Hypothesenpool bei fraglichen Sexualdelikten

Thema der Studie

Im Rahmen meiner Masterarbeit (Master Rechtspsychologie) der Medical School Berlin gehen wir der Frage nach, inwiefern sich ein Hypothesenpool für aussagepsychologische Gutachten und polizeiliche Ermittlungen bei fraglichen Sexualdelikten generieren lässt. Die Arbeit führe ich gemeinsam mit Jun.-Prof. Dr. Lennart May (Medical School Berlin) und Dr. Jonas Schemmel (Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen) durch.  Nun ist der Zeitpunkt der Rekrutierung gekommen und wir sind auf der Suche nach aussagepsychologischen Gutachter*innen, die an unserer Online-Erhebung teilnehmen könnten. Die Erhebung beinhaltet zwei bis maximal drei Umfragen, die rund 20-30 min dauern werden, und wird sich insgesamt voraussichtlich über einen Zeitraum von 3-4 Wochen erstrecken. 

Nutzen & potenzielle Risiken

Der bisherige Stand der Forschung zeigt, dass die mangelnde Generierung alternativer Hypothesen das Risiko von Selbstbestätigungstendenzen und einem konfirmatorischen Hypothesentesten, sprich dem Fokussieren auf eine favorisierte Hypothese, erhöht. Demnach soll ein Rahmengerüst an Hypothesen, an dem sich im Einzelfall orientiert werden kann, dieses Risiko reduzieren und zu einem systematischen Vorgehen bei fraglichen Sexualfällen beitragen. Die übrig gebliebenen Hypothesen bilden somit den finalen Hypothesenpool, der allen Teilnehmer*innen am Ende der Untersuchung zur Verfügung gestellt wird.

Datenschutz

Die Daten werden anonymisiert erhoben, für die Zusendung der entsprechenden Umfrage-Links erfolgt lediglich die Speicherung der E-Mail-Adressen. Es ist somit kein Rückschluss auf die eigene Person möglich.

Kontakt

Bei Interesse an einer Teilnahme kontaktieren Sie mich gerne!
Lea Dennhöfer (Medical School Berlin)

lea.dennhoefer@student.medicalschool-berlin.de

Unter Leitung von Jun.-Prof. Dr. Lennart May (Medical School Berlin)

Deadline

Wird nachgereicht

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