Auswirkungen der aktuellen Corona-Pandemie

Studie: Auswirkungen der aktuellen Corona-Pandemie hinsichtlich Wohlbefinden, Ressourcen, Deliktrisiko und Therapiezufriedenheit von Klienten*innen, die nach Haftentlassung psychotherapeutische Nachsorge in Anspruch nehmen

Wir möchten uns für diese Studie an Kollegen*innen wenden, die mit entsprechenden Klienten*innen arbeiten und diese auf unsere Studie aufmerksam machen könnten.

Thema

Die aktuelle Corona-Situation bedingt neben den Veränderungen in unser aller Alltag auch Veränderungen in der ambulanten Nachsorge unserer Klienten*innen (z.B. Terminverschiebungen und -ausfälle). Wir möchten gerne im Rahmen einer wissenschaftlichen Befragung mehr darüber erfahren, welche Auswirkungen und Veränderungen unseren Klienten*innen in ihrem Alltag, ihrem Wohlbefinden, ihren deliktbezogenen Einstellungen und ihrer therapeutischen Begleitung begegnen / begegnet sind.

Nutzen und potentielle Risiken

Die Befragung der Klienten*innen dauert ca. 20 bis 30 Minuten. Sie kann in Papierform oder online erfolgen. Zunächst ist eine Erhebungswelle geplant; je nach weiterem Verlauf der Corona-Situation würde evtl. eine zweite Befragung angeboten werden. Die Teilnahme erfolgt freiwillig ohne Aufwandsentschädigung. Alle Teilnehmenden erhalten die Kontaktdaten der Studienautoren, an die sie sich wenden können, falls im Verlauf der Befragung unangenehme Gedanken/Gefühle auftreten sollten. Da wir nur Klient*innen in laufender psychotherapeutischer Begleitung befragen, wäre ohnehin eine psychotherapeutische Ansprechperson verfügbar.

Datenschutz 

Die Namen der Teilnehmenden werden nicht erfasst. Personenbezogene und weiterführende Angaben werden digitalisiert gespeichert, streng vertraulich behandelt und ausschließlich in anonymisierter Form zu oben genannten wissenschaftlichen Zwecken verwendet. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Mit endgültigem Entfallen des Zweckes der Datenspeicherung werden die Daten gelöscht. Teilnehmende können ihre Einwilligungserklärung jederzeit gänzlich oder in Teilen widerrufen und haben das Recht, Ihre Daten einzusehen. DSGVO/BDSG finden Anwendung.

Kontakt

Institut für Gerichtliche Psychologie und Psychiatrie, Universität des Saarlandes, Prof. Dr. med. Wolfgang Retz, Dr. phil. Steffen Barra, Kirrberger Str. 100, 66421 Homburg, Telefon: 06841 / 16-26352, Telefax: 06841 / 16-26335, E-Mail: steffen.barra@uks.eu

Link

steffen.barra@uks.eu. Bei Interesse wenden Sie sich bitte per E-Mail an die angegebene Adresse. Wir können dann den Fragebogen in Papierform oder einen Online-Link mit anonymisierten Zugangsdaten zustellen.

Deadline

Die erste Erhebungswelle soll Ende Juli abgeschlossen sein.